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Notizen: 1. Dreharbeiten: Werse


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Für die erste Szene des Films, die als Rückblick zeigt, wie Paul und Marie noch völlig unbelastet von Maries Krankheit leben, wurde eine Location benötigt, die eine stark positive und helle Ausstrahlung vermittelt, um einen Kontrast zu schaffen zu den nachfolgenden Szenen des Films, in denen Paul sich auf der Suche nach dem Serum in dunklen und verwarrlosten Gegenden bewegt. Wir entschieden uns für eine klassische Bootszene auf einem idyllischen See oder Fluß und fanden als Location einen ruhigen Abschnitt der Werse, ein Fluß, der östlich von Münster verläuft.

Unsere beiden Hauptdarsteller ruderten also in einem blau-weissen Boot, das wir uns vor Ort von freundlichen Anliegern für die Dreharbeiten ausliehen, in Sichtweite des Stegs vorbei, auf dem wir die Kamera plazierten, und vermittelten dem Betrachter den Eindruck eines verliebten Pärchens, das einen sonntäglichen Bootsausflug unternimmt. Ein rudernder Paul, der seine Freundin Marie verliebt anlächelt, die verträumt ihre Hand durchs Wasser zieht und Paul naßspritzt.

Dieses Naßspritzen markiert den Übergang zur nächsten Szene, in der Paul im Elendsviertel aufwacht, als ihm von oben herab Regenwasser auf die Stirn tropft, und bedeutet somit die Trennung zwischen der verliebt-heilen Welt der beiden Hauptpersonen vor Ausbruch der Krankheit sowie der dunklen Zeit danach, in der Pauls Aufgabe darin besteht, das Gegenmittel für seine kranke Freundin zu besorgen. Um einen weichen Übergang zu erhalten, wird an dieser Stelle ein Morphing eingesetzt.

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